Ich stelle mich vor

Zu meiner Person

Die Arbeit mit Menschen bereitete mir immer schon Freude. Ich entschloss mich dazu, die Ausbildung zum diplomierten Gesundheits- und Krankenpfleger zu absolvieren, um meine Stärken auch im Berufsleben einsetzen zu können. Schon während meiner Ausbildung war es mir wichtig, mich nicht nur auf Krankheitsbilder zu konzentrieren, sondern auch dafür Sorge zu tragen, dass die Zwischenmenschlichkeit nicht in den Hintergrund rückt.

Dass es wichtig ist, Menschen in ihrer gesamten Form zu verstehen, lernte ich bereits sehr früh, da meine beiden Eltern ihre Berufung ebenso im sozialen Spektrum fanden.

Inzwischen bin ich selbst stolzer Vater. Ich finde es spannend, meinem Sohn als Vorbild zu dienen und ihm die Welt näher zu bringen – obwohl es Tage gibt, an denen ich mehr von ihm lerne als umgekehrt.

Ausbildung und Werdegang

Mit 17 Jahren machte ich die Ausbildung zum freiwilligen Rettungssanitäter, mit 19 Jahren folgte dann die Ausbildung zum Notfallsanitäter. Ich war für mehr als zehn Jahre leidenschaftlich gerne beim Roten Kreuz.

Mit 20 Jahren begann ich meine Ausbildung zum diplomierten Gesundheits- und Krankenpfleger an der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege in Leoben. Drei Jahre später verfasste ich eine Diplomarbeit zum Thema „Demenz“ und erlangte nach dem Bestehen sämtlicher Prüfungen mein Diplom. Nachdem ich einige Monate wertvolle Erfahrungen in einer Pflegeeinrichtung mit den Schwerpunkten „Hospiz“ und „Demenz“ sammeln konnte, bekam ich mit 24 Jahren die Gelegenheit, als Intensivkrankenpfleger zu arbeiten.

Die Kombination aus Technik und Sozialem im Intensivbereich begeisterte mich sofort und so arbeitete ich einige Jahre auf der Intensivstation. Dankenswerter Weise erhielt ich im Laufe meiner beruflichen Zeit als Krankenpfleger auf der Intensivstation auch die Gelegenheit, die Ausbildung zum akademischen Experten für die Bereiche der Intensiv – und Anästhesiepflege an der MedUni Graz zu absolvieren, welche ich mit ausgezeichnetem Erfolg abschloss. Meine Facharbeit zur Erlangung der Zusatzbezeichnung „Akademischer Experte in der Intensivpflege“ behandelte das Thema „Delir“.

Nach meiner Zusatzausbildung wurde ich damit beauftragt, die Abläufe und Strukturen im Eingriffsraum der Intensivstation zu optimieren. Darüber hinaus wurde ich Mitglied im Einschulungsteam, wo es meine Aufgabe war, neue Mitarbeiter in die Intensivpflege einzuführen.

Im Laufe der Zeit wuchs in mir der Wunsch heran, als freiberuflicher Krankenpfleger für die Menschen außerhalb des Krankenhauses da zu sein, um sie in ihren unterschiedlichen Lebenslagen zu unterstützen. So entschloss ich mich dazu, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen – um für Sie da zu sein.

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„Wer pflegen will, muss fühlen!“ 

 Dieser Spruch entstammt meiner Feder und soll auf die hohe Anforderung an Empathie und sozialer Kompetenz verweisen. Ohne diese Eigenschaften kann man nicht von ganzheitlicher Pflege sprechen, denn es reicht nicht, ein Tagesprogramm abzuarbeiten. Pflege ist ein Beruf, welcher nur dann Freude bereiten kann, wenn man sich aufeinander einlässt. Mein Ziel ist es, mit den Menschen gemeinsam an ihren Zielen zu arbeiten und sie zu erreichen.